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Solarmodule

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Solarmodule

Solarmodule bilden die stromerzeugende Fläche einer Photovoltaikanlage. Sie bestehen aus miteinander verbundenen Solarzellen, die Sonnenlicht mithilfe von Halbleitern wie Silizium direkt in elektrischen Gleichstrom umwandeln. Glas und weitere Schutzschichten schützen die Zellen vor Umwelteinflüssen. Monokristalline Zellen können auch bifazial ausgeführt sein: Dann nutzen sie zusätzlich Licht auf der Rückseite. Neben der Nennleistung in Watt Peak sind Wirkungsgrad, Temperaturverhalten, Alterung und mechanische Belastbarkeit wichtige Eigenschaften eines Moduls.

Was bedeutet das in der Praxis?

Bei der Auswahl sollten Modulabmessungen, Leistung pro Quadratmeter und elektrische Kennwerte zur Dachfläche und zum Wechselrichter passen. Vergleiche außerdem Temperaturkoeffizienten, Angaben zum Schwachlichtverhalten sowie Produkt- und Leistungsgarantien. Bifaziale Module bringen vor allem dann einen Zusatznutzen, wenn ausreichend Licht ihre Rückseite erreicht. Bei einer dachnahen Montage über einer dunklen, geschlossenen Fläche kann dieser Vorteil gering ausfallen. Für dauerhaft gute Erträge zählen auch fachgerechte Montage, Hinterlüftung und möglichst wenig Verschattung.

Ein einfaches Beispiel

Auf deinem Dach werden 20 Solarmodule mit jeweils 450 Wp installiert. Zusammen ergibt das eine Nennleistung von 9.000 Wp beziehungsweise 9 kWp. Diese Angabe beschreibt die Leistung unter Standard-Testbedingungen. Wie viel Strom die Anlage im Jahr erzeugt, hängt unter anderem von Standort, Ausrichtung, Temperatur und Verschattung ab. Ein Modul mit höherer Watt-Peak-Angabe kann zudem größer sein – deshalb lohnt sich auch der Vergleich der Leistung pro Quadratmeter.

Vereinfachtes Rechenbeispiel ohne zusätzlichen Rückseitenertrag. Die Nennleistung in kWp ist keine Angabe zur jährlich erzeugten Energie in kWh.

Welche Faktoren spielen eine Rolle?

Leistung und Fläche: Nennleistung, Wirkungsgrad und Modulabmessungen bestimmen, wie viel PV-Leistung auf das Dach passt.
Ertrag im Betrieb: Temperatur, Einstrahlung, Verschattung und gegebenenfalls rückseitiger Lichteinfall beeinflussen die tatsächliche Stromerzeugung.
Haltbarkeit und Montage: Materialaufbau, Belastbarkeit, zulässige Befestigung und Garantiebedingungen sind für den langfristigen Einsatz entscheidend.

Eine Leistungsgarantie bezieht sich auf die Modulleistung unter festgelegten Bedingungen. Sie garantiert keinen bestimmten Jahresertrag der gesamten Photovoltaikanlage.

Andere Begriffe dafür:

  • PV-Module
  • Photovoltaikmodule
  • Solarpanels
  • Solarstrommodule