Die Amortisationszeit beschreibt den Zeitraum, bis sich eine Photovoltaikanlage durch eingesparte Stromkosten und mögliche Einspeiseerlöse rechnerisch bezahlt gemacht hat. Sie ergibt sich aus Anschaffungskosten, laufenden Kosten, Eigenverbrauchsvorteilen und gegebenenfalls Förderungen. Je höher der Strompreis und je mehr du vom eigenen Solarstrom direkt nutzt, desto schneller amortisiert sich die Anlage.
In der Praxis lohnt sich eine Szenariobetrachtung mit realistischen Ertragsprognosen und Annahmen zu Degradation, Wartung und möglichen Preisänderungen beim Netzstrom. Wer Lasten in die sonnigen Stunden verlegt oder einen passenden Speicher einsetzt, verkürzt den Zeitraum zusätzlich. Eine kurze Amortisationszeit ist hilfreich, aber nicht allein entscheidend: Für die Gesamtwirtschaftlichkeit zählen auch Kennzahlen wie Kapitalwert oder interner Zinsfuß.