Monokristalline Module
Monokristalline Module bestehen aus Solarzellen, deren Silizium jeweils eine einheitliche Kristallstruktur besitzt. Diese Zellen ermöglichen hohe Wirkungsgrade und erscheinen meist dunkel bis schwarz. Wie viel Leistung ein Modul pro Quadratmeter liefert, hängt zusätzlich vom Zellkonzept und dem gesamten Modulaufbau ab. Besonders bei begrenzter Dachfläche ist ein hoher Modulwirkungsgrad hilfreich, um möglichst viel Anlagenleistung unterzubringen.
Was bedeutet das in der Praxis?
Vergleiche bei der Auswahl nicht nur die Nennleistung, sondern auch Modulabmessungen, Wirkungsgrad, Temperaturkoeffizient und Garantiebedingungen. Unterschiedliche monokristalline Module können sich technisch deutlich unterscheiden. Für eine besonders homogene Dachansicht gibt es Full-Black-Ausführungen mit schwarzen Rahmen und dunkel gestalteten Zellzwischenräumen. Ob ein Modul zu deiner Anlage passt, entscheidet sich außerdem an Dachbelegung, elektrischer Auslegung und erwartetem Stromertrag.
Ein einfaches Beispiel
Auf einem Dach werden 20 monokristalline Module mit jeweils 450 Watt Peak installiert. Zusammen ergibt das eine Nennleistung von 9 Kilowatt Peak. Besitzt jedes Modul im Beispiel eine Fläche von 2 Quadratmetern, beträgt die gesamte Modulfläche 40 Quadratmeter. Daraus ergibt sich eine Leistungsdichte von 225 Watt Peak pro Quadratmeter Modulfläche.
Fiktives Rechenbeispiel unter Standard-Testbedingungen. Der tatsächliche Platzbedarf auf dem Dach ist wegen Abständen, Dachaufbauten und Montagevorgaben größer als die reine Modulfläche.
Welche Faktoren spielen eine Rolle?
Zellkonzept und Wirkungsgrad: Schichtaufbau, Kontakte und die Anordnung der Zellen beeinflussen, wie effizient das Modul Sonnenlicht in Strom umwandelt.
Modulformat und Dachbelegung: Abmessungen und verfügbare Dachflächen bestimmen, wie viele Module sinnvoll untergebracht werden können.
Temperaturverhalten und Haltbarkeit: Temperaturkoeffizient, Verarbeitung und Garantiebedingungen helfen, die technischen Eigenschaften verschiedener Modelle einzuordnen.
„Monokristallin“ beschreibt die Kristallstruktur der Solarzellen. „Full Black“ bezeichnet die Optik und „Glas-Glas“ den Modulaufbau. Diese Eigenschaften können bei einem Modul gemeinsam vorkommen.
Andere Begriffe dafür:
- Monokristalline Solarmodule
- Mono-Solarmodule
- Monokristalline PV-Module
- Monokristalline Siliziummodule